FAQ

Du hast Fragen? In diesen FAQs findest du wahrscheinlich die Antwort:
Anfänger:innen / City Pass Abo / Kurse / Anderes

Du hast deine Antwort nicht gefunden? Schreib uns!

FAQ für Anfänger:innen

Wenn man versucht Lindy Hop in einem Wort zu beschreiben, sagen die meisten Leute: “Spaß”! Und wir sind genau der gleichen Meinung: Was diesen Tanz so einzigartig macht, ist, dass er das Beste aus zwei Welten kombiniert; eine tolle Verbindung innerhalb des Paares und gleichzeitig viel individuelle Freiheit sich auszudrücken.

Nur das Wort “Spaß” wird dem Tanz aber nicht gerecht. Lindy Hop erwuchs aus schwierigen Zeiten. Entstanden in den 1920er Jahren in Harlem, einem Schwarzen Viertel in New York City, überkamen die Menschen ihre Not und ihr Leid, trotzten dem rassistischen System und schufen mit dem Lindy Hop etwas Neues um darin Freude und Freiheit zu finden. Wenn du mehr zu dem Thema wissen willst, findest du auf unserer Webseite Beiträge über die Geschichte des Lindy Hop und über Antirassismus in der heutigen Lindy Hop-Community

Anders als viele andere traditionelle Paartänze, die wir in Europa kennen, geht es beim Lindy Hop um Improvisation und die Freiheit des Ausdrucks. Das bedeutet, dass beide Partner*innen den Tanz spontan beeinflussen und lenken können, wie eine gute Unterhaltung. Es bedeutet auch, dass es nicht nur die eine richtige Art gibt, die Dinge zu tun. Stattdessen bringst du immer deine eigene Interpretation und deinen eigenen Ausdruck mit in den Tanz. Lindy Hop ist ein “sozialer Tanz”, was bedeutet, dass wir lernen wollen, mit anderen Leuten tanzen, egal woher sie kommen, egal bei wem sie Lindy Hop gelernt haben. Im Unterricht fangen wir deshalb schon ab der ersten Stunde an, mit der ganzen Gruppe zu lernen und nicht nur immer mit der selben Person.

Unsere Antwort ist ein etwas zögerliches: Nein! 😉

Lindy Hop ist Teil der Familie der Swingtänze zu dem unter anderem auch Charleston, Shag, Balboa, Blues gehören.

Die ganze Tanzkultur des Lindy Hop ist nicht durch strenge Regeln definiert. Hier geht es um etwas ganz anderes. Deshalb verwendet jede:r die verschiedenen Worte auch mit leicht unterschiedlichen Bedeutungen. Du kannst dir das ungefähr so vorstellen: “Swing-Tänze” ist so etwas wie der Überbegriff für eine Reihe von Tänzen, die zu “Swing-Musik” getanzt werden. Wir bei SwingStep tanzen und unterrichten davon Lindy Hop und Charleston. Eine besondere Eigenschaft des Lindy Hop ist es, dass hierbei oft die Tänze: Lindy Hop, Charleston und Solo Jazz, gemischt und innerhalb eines Tanzes kombiniert werden.

Wenn heutzutage von Jazz Dance die Rede ist, ist häufig ein Tanzstil gemeint, der am Broadway, in Musicals und bei anderen Performances gezeigt wird. Er ist verwandt mit Contemporary und Ballet – und wird meist auch nicht zu Jazzmusik getanzt.

Wenn wir im Lindy Hop von Jazz Dance reden, meinen wir in der Regel Solotanz zu Jazzmusik. Das kann im Paartanz vorkommen – wenn wir einander vorübergehend loslassen und solo tanzen, um schließlich wieder zusammenkommen. Aber wir können auch einen ganzen Tanz alleine tanzen oder auch in einer größeren Gruppe eine ganze Choreografie zusammen (aber ohne Anfassen) tanzen.

Solo Jazz hat, wie Lindy Hop, eine Reihe von grundlegenden Schritten und Moves, die so klassisch und verbreitet sind, dass sie in vielen verschiedenen Kontexten auftauchen und die meisten erfahrenen Tänzer:innen sie kennen. Diese klassischen Schritte werden häufig auch als “Vernacular Jazz” bezeichnet. “Vernacular” bedeutet so viel wie “volkstümlich”; diese Moves wurden nicht in Tanzschulen oder auf Bühnen von Profis geschaffen, sondern es sind Bewegungen, die aus den alltäglichen Erfahrungen und Ausdrucksweisen der Menschen stammen.

Wie beim Lindy Hop steht auch hier der eigene Ausdruck im Mittelpunkt. Es geht also darum, den eigenen Stil und die Persönlichkeit in den Tanz einzubringen

Im Paartanz sprechen wir von Leader und Follower. Klassischerweise initiiert die Person in der Leader-Rolle die Moves und Richtungen und die Person in der Follower-Rolle interpretiert sie und tanzt sie aktiv. Es gibt aber keine Hierarchie der Rollen. Während des gesamten Tanzes treffen beide Partner:innen ständig Entscheidungen darüber, wie und wohin sie sich bewegen. Wir haben also verschiedene Definitionen des Führens und Folgens:

  • Die Grundposition und welche Bewegungen du tendenziell machst: Die Leader fangen in der Regel auf der linken Seite der Follower an und starten mit dem linken Fuß, während die Follower auf der rechten Seite der Leader sind und auch mit dem rechten Fuß beginnen.
  • Die Person, die eine Bewegung initiiert, “führt” sie und die Person, die darauf reagiert, “folgt”. Dieses Prinzip ist unabhängig von der vorher festgelegten Rolle.
  • Wir können diesen Gedanken fortführen und uns Lindy Hop als Teamleistung vorstellen: ob das Team aus dir und der Musik besteht, aus dem Tanzpaar und der Musik oder aus einer ganzen Gruppe von Tänzer:innen, die aus der Musik Bewegungen erschafft. Der Tanz wird gemeinsam gestaltet.

Im Lindy Hop weisen wir die Tanzrollen nicht geschlechterspezifisch zu. Es ist zwar (noch) so, dass ein Großteil der Männer als Leader tanzen und Frauen überwiegend Follower, aber wir begrüßen es sehr, wenn die Menschen sich auch für die jeweils andere Rolle entscheiden. Es ist außerdem üblich, dass Leute im Laufe ihres Tanzfortschritts beide Rollen lernen. Dadurch kann man bei Parties nicht nur zwischen, sondern auch während der Tänze die Rolle wechseln. Für die Auswahl der Rolle ist es unwichtig, wie du dich identifizierst.

Damit das Leader-Follower-Verhältnis im Unterricht ausgeglichen ist, bitten wir dich bei der Anmeldung, dich auf eine Rolle festzulegen und sie während des Kurses beizubehalten. Wenn du auch die andere Rolle ausprobieren willst oder Fragen hast, wende dich an die Lehrer:innen und schicke uns eine Email

Oli, Kris und Anna von SwingStep. Oli (mit dem Hut) führt; Kris und Anna folgen
Al Minns und Leon James. Der, der durch die Luft fliegt, folgt 😉
The DecaVita Sisters. Die Person mit den schwarzen Schuhen führt, die mit den weißen Schuhen folgt

Die kurze Antwort: Sehr wahrscheinlich ja!

Der Grund: Lindy Hop ist kein standardisierter Tanz mit starren Verhaltensregeln. Du kannst Lindy Hop zu langsamen und zu schnellen Liedern tanzen. Ganz entspannt, ruhig und einfach oder mit ausgefallenen Moves, ja sogar Hebefiguren und würfen. Du kannst in den verschiedenen Rollen tanzen, unabhängig von traditionellen stereotypischen Geschlechterrollen. Du kannst Freude ausdrücken, Leidenschaft oder Begeisterung, um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen. Weil Lindy Hop so unterschiedlich sein kann wie die Menschen, die ihn tanzen, finden so viele ihren Platz darin.

Wenn du also nach einer Aktivität suchst, bei der du dich bewegst und gleichzeitig Spaß hast, wenn du eine Welt außerhalb des Alltags suchst und einen Ort, der dich mit Energie erfüllt, dann ist Lindy Hop etwas für dich. Hier kannst du mehr darüber erfahren.

Das muss es nicht sein!

Wir wollen, dass jede:r Zugang zu Lindy Hop hat, unabhängig von der finanziellen Situation. Gleichzeitig sind wir aber auch ein Unternehmen und müssen Geld verlangen, um unser Angebot finanzieren zu können. Um trotzdem allen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen, haben wir den Pay-it-Forward Fund eingerichtet. Leute, die sich etwas mehr leisten können, zahlen in den Topf ein und diejenigen, die einen niedrigeren Preis benötigen, können daraus Unterstützung erhalten.

Wenn du eine PiF-Finanzierung haben möchtest, schicke uns eine Email mit deiner Anfrage und wir erstellen dir einen Rabattcode, den du bei deiner Anmeldung verwenden kannst. Es sind keine Erklärungen oder Nachweise nötig. Trau dich ruhig, die Unterstützung anzufragen!

Wenn du in den Topf einzahlen willst, kannst du eine einmalige Spende leisten oder eine regelmäßige PiF-Einzahlung einrichten.

Das hoffen wir sehr!

Unser Ziel und unsere Vision für die SwingStep-Community ist es, dass sich alle – unabhängig von ihrem Hintergrund, ihrer Altersgruppe und ihren körperlichen Fähigkeiten, ihrer Ethnie, ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Identität – bei unseren Kursen und Veranstaltungen willkommen und zuhause fühlen können.

Wir glauben, dass wir größtenteils eine sehr einladende Umgebung für alle Menschen geschaffen haben, die sich für die Kultur des Swingtanzens interessieren. Das heißt leider nicht, dass unangemessenes Verhalten und unangenehme Erfahrungen in unserer Community nicht trotzdem vorkommen können. Aber wir sind fest entschlossen, weiter dagegen vorzugehen und dich mit allem zu unterstützen, damit du in unseren Kursen, Veranstaltungen und in unserer Community einfach du selbst sein und uneingeschränkt Spaß haben kannst.

Sorgen, die Menschen häufig haben, wenn sie uns zum ersten Mal darauf ansprechen, sind:

  • Ich spreche die Sprache nicht gut
  • Ich bin zu alt
  • Gibt es dort andere People of Color?
  • Ist die Community freundlich gegenüber Menschen aus anderen Ländern?
  • Ich fühle mich zu übergewichtig zum Tanzen
  • Ich tanze lieber in der nicht-traditionellen Rolle; finden die Anderen das unangenehm?

Egal, welche Bedenken du hast, wir hoffen, dass du dich beim Lindy Hop willkommen fühlst. Wenn du Probleme hast, traue dich uns anzusprechen – entweder direkt vor Ort oder per Email. Außerdem kannst du einen Blick auf unseren Verhaltenskodex werfen, um mehr über erwartetes Verhalten und unseren Umgang mit schwierigen Situationen zu erfahren.

FAQ zum City-Pass

Wir priorisieren den Zugang zu Kursen, so dass möglichst alle mindestens einen Kurs mitmachen können. Wenn darüber hinaus noch Plätze frei sind, kannst du möglicherweise an weiteren Kursen teilnehmen.

Bei festen Kursen müssen wir das Leader-Follower-Verhältnis kontrollieren. Daher hängt deine Teilnahme auch davon ab, in welcher Rolle du tanzen willst. Es ist also sehr empfehlenswert, beide Rollen zu lernen.

Wir bemühen uns, möglichst vielen Leuten eine gute und wertvolle Lernerfahrung zu bieten. Und natürlich werden wir unser Angebot stetig anpassen, damit für alle das Richtige dabei ist. Allerdings können wir nicht garantieren, dass jede Woche etwas für dich dabei ist. Wenn wir dir eine Woche mal keine Drop-In oder festen Kurs anbieten können, bitten wir um dein Verständnis für diese Situation. Wenn wir dir aber mehrere Wochen in Folge keinen Kurs anbieten können, schreib uns bitte, damit wir eine Lösung finden können. Das könnte beispielsweise eine Rückerstattung in Form einer Gutschrift oder auch eine andere Lösung sein.

Auf deiner Account-Seite kannst du unter “Abo” das Abonnement verwalten und auch pausieren.

Bis zum Ende des aktuellen Zahlungszeitraums (30 Tage nach der letzten Zahlung) hast du noch Zugang zu den Kursen und zum Online-Programm. Danach hast du keinen Zugang mehr und die monatliche Zahlung wird nicht mehr abgebucht. Du kannst dich jederzeit mit deinem Konto einloggen und das Abo wieder aktivieren, um Zugang zu den Kursen und dem Online-Programm zu bekommen.

Wenn dein 30-Tage-Zeitraum abläuft, bevor deine laufenden Kurse vorbei sind, gib uns Bescheid, damit wir eine Lösung dafür finden können.

Der Vorteil beim Pausieren eines Abos ist, dass du beim späteren Fortsetzen nicht wieder deine Zahlungsdaten eingeben musst und der Vorgang vereinfacht wird.

Für das Pausieren des Abos fallen keine zusätzlichen Kosten an.

Bitte beachte, dass diese Option eingeschränkt ist, wenn du PayPal nutzt: Du kannst dein Abo erst wieder reaktivieren, wenn der aktuelle 30-Tage-Zeitraum vorbei ist. Wenn du Stripe nutzt, sollte das kein Problem darstellen.

Auf deiner Account-Seite kannst du unter “Abo” das Abonnement verwalten und auch kündigen.

Bis zum Ende des aktuellen Zahlungszeitraums (30 Tage nach der letzten Zahlung) hast du noch Zugang zu den Kursen und zum Online-Programm. Danach hast du keinen Zugang mehr und die monatliche Zahlung wird nicht mehr abgebucht. Du kannst dich jederzeit mit deinem Konto einloggen und das Abo wieder aktivieren, um Zugang zu den Kursen und dem Online-Programm zu bekommen.

Wenn dein 30-Tage-Zeitraum abläuft, bevor deine laufenden Kurse vorbei sind, gib uns Bescheid, damit wir eine Lösung dafür finden können.

Wenn du dein Abo kündigst, musst du im Falle einer erneuten Anmeldung wieder deine Zahlungsdaten angeben. Für die Kündigung des Abos fallen keine zusätzlichen Kosten an.

Über unseren Pay-it-Forward Fund kannst du eine Vergünstigung beantragen. Schreib uns einfach eine Email mit deine Anfrage und wir geben dir einen Rabattcode, den du bei deiner Anmeldung verwenden kannst. Wir haben keine festen Richtlinien, wie stark wir reduzieren; kontaktiere uns und wir finden eine Lösung.

In manchen Wochen (z.B. die Wochen um Weihnachten und Neujahr) bieten wir möglicherweise keine Kurse im Studio an. In dieser Zeit konzentrieren wir uns auf Online-Events oder Parties. Wir hoffen, dass du dein Abo auch in diesen Wochen behältst und uns so über die Feiertage finanziell unterstützt.

Ab dem Zeitpunkt der Anmeldung wird dein Abo-Beitrag alle 30 Tage abgebucht. Das Abo wird damit automatisch jeweils um 30 weitere Tage verlängert. Wenn dein Abo beispielsweise am 4. Januar begonnen hat, findet die nächste Zahlung am 3. Februar statt.

Du kannst für dein Abo mit SEPA-Lastschriftverfahren oder Kreditkarte (über Stripe) oder PayPal bezahlen.

Stripe bietet die Möglichkeit für ein SEPA Lastschriftmandat, das regelmäßige Zahlungen direkt von deinem Bankkonto ermöglicht, ohne dass du dafür ein zusätzliches Konto nutzen musst wie bei PayPal.

Wenn eine Zahlung nicht erfolgt, wird das Abo automatisch auf den Free Pass reduziert. Die Zahlungen erfolgen immer am ersten Tag des neuen 30-Tage-Zeitraums.

Da wir aber ein System verwenden, das die Zahlungen automatisch regelt, wird das hoffentlich kein Problem sein. Sollte es doch Schwierigkeiten geben, gib uns bitte sofort Bescheid.

Ja, du hast die Kontrolle. Wir hoffen jedoch, dass du bis zum Ende des Kurses wartest. Wenn du dich entscheidest, einen Kurs abzubrechen, gib ums bitte Bescheid.

Wir haben das Abo so gestaltet, dass du jederzeit einsteigen kannst, unabhängig von unseren Kursrunden. Wenn dein Abo früher beginnt als eine kommende Kursrunde, laden wir dich ein, an den Drop-Ins teilzunehmen und natürlich auch unser Online-Programm zu nutzen.

Da du jederzeit einsteigen kannst, ist es uns nicht möglich, unsere Kursrunden so zu gestalten, dass sie mit den Abos der Teilnehmer:innen übereinstimmen. Wenn du dein Abo pausieren oder kündigen möchtest, bitten wir dich, es nach Ende deines laufenden Kurses zu tun. Wenn du es früher kündigen willst, gib uns bitte Bescheid.

Nein, wir bieten nur das Abo-Programm an. Da das Abo aber monatlich gekündigt werden kann, hast du die gleiche Flexibilität wie bei der Buchung von festen Kursen und bekommst zusätzlich alle Vorteile des Abos.

Wenn du nur zu Besuch bist und einen einzelnen Kurs buchen möchtest, wende dich bitte direkt an uns, damit wir gemeinsam eine Lösung finden können.

Du kannst dich für ein Pay-it-Forward Abo anmelden und eine monatliche Spende in Höhe deiner Wahl einrichten.

Wenn du nur einmalig Spenden willst, überweise einfach das Geld mit dem Betreff “Pay-it-Forward Fund” auf unser Bankkonto.

Wenn du eingeloggt bist, hast du Zugang zum Online-Programm und eine Account-Seite, auf der du alle notwendigen Details deines Abos verwalten kannst.

Unter “Home” kannst du deine persönlichen Daten verwalten und einen Standard-Partnercode angeben, falls du dich regelmäßig mit derselben Person zusammen anmeldest.

Unter “Abos” kannst du dein Abo direkt verwalten – du kannst es jederzeit ändern, pausieren oder kündigen. Hier kannst du auch deine Zahlungsmethode ändern oder aktualisieren.

Unter “Zahlungen” kannst du deinen Zahlungsstatus einsehen und deine Rechnung herunterladen.

Unter “Kurse” hast du Zugriff auf das Online-Programm.

Wenn du das Passwort ändern möchtest, kannst du dich ausloggen und beim erneuten Einloggen auf “Passwort vergessen?” gehen.

Solltest du Probleme haben, schreib uns gerne.

FAQ zu den Kursen

Wir bei SwingStep haben uns ganz dem Unterrichten von Lindy Hop verschrieben und verbringen viel Zeit damit, Konzepte zu entwickeln, die euch die bestmögliche Lernerfahrung bieten. Unsere Kurse sind so konzipiert, dass du immer im Flow bleibst – das bedeutet, dass wir dich herausfordern, damit es interessant ist und dir Spaß macht und wir dir gleichzeitig alles geben, was du brauchst, um diese Herausforderung zu meistern.

Wir halten uns an alle Covid-19-Vorschriften und -Empfehlungen, weshalb unsere Kurse vor Ort zur Zeit etwas anders sind als gewohnt. Weitere Informationen findest du auf den zu Kursen in Berlin und Heidelberg. Wir geben unser Bestes, neue und kreative Lösungen zu finden, um unseren hohen Ansprüchen an uns selbst auch unter diesen besonderen Umständen gerecht zu werden.

Sobald die Covid-19-Beschränkungen aufgehoben sind, wird der wichtigste Unterschied sein, dass du den großartigen sozialen Aspekt unseres Tanzes kennenlernst.

Weil das Tanzen mit vielen verschiedenen Menschen ein zentraler Punkt im Lindy Hop ist, spiegeln wir das auch in unseren Kursen wider. Während des Unterrichts wechseln wir regelmäßig die Partner*innen, sodass du die Möglichkeit bekommst, eine Bewegung mit verschiedenen Personen zu üben. Ein großer Vorteil dabei ist, dass du die Technik hinter den Bewegungen wirklich lernen und anschließend auch bei Parties tanzen kannst – egal mit wem.

Das bedeutet auch, dass du dir keine Gedanken darum machen musst, wir gut du mit einer einzelnen Person auskommst, weil du nicht den gesamten Unterricht mit ihr verbringen musst. Und so lernt man auch sehr schnell und ohne Druck alle Leute der anderen Tanzrolle kennen.

Wenn du dich mit Partner*in angemeldet hast, sorgt die Rotation dafür, dass ihr beide den Tanz auf die beste Weise lernt und eure gemeinsame Zeit auf der Tanzfläche anschließend noch besser wird. Durch die Gruppengröße und die Häufigkeit des Wechselns werdet ihr regelmäßig zusammen tanzen können, nur eben nicht die ganze Zeit. Wenn du deswegen bedenken hast, sprich uns an, damit wir eine gute Lösung finden können.

Natürlich kann es vorkommen, dass du aus individuellen und persönlichen Gründen eine oder mehrere Stunden verpasst. Wir erstatten keine Abo-Gebühr aufgrund von verpassten Kursen. Wir können dir aber folgende Möglichkeiten anbieten, um das Verpasste nachzuholen:

Nimm an den Drop-In-Stunden teil, um deine allgemeine Tanzerfahrung zu bereichern.

Nutze unser Online-Programm, um den Stoff besser zu lernen. Bitte beachte, dass Inhalte der Online-Kurse nicht unbedingt mit denen im Studio übereinstimmen. Lass dich von unserem Team beraten, wenn du nicht sicher bist, welche Kurse im Online-Angebot für dich geeignet sind.

(Je nach Covid-Situation) Schau nach, ob es an einem anderen Tag einen Parallelkurs mit demselben oder ähnlichem Inhalt gibt, an dem du teilnehmen kannst. Frag im Idealfall eine Person aus deinem Kurs, die die andere Rolle tanzt, ob sie mit dir zusammen teilnimmt, damit das Leader-Follower-Verhältnis ausgeglichen bleibt. Bitte beachte, dass die Lehrer:innen dich bitten können, nicht teilzunehmen, wenn z.B. deine Tanzerfahrung nicht dem Kursinhalt entspricht oder der Kurs bereits voll ist. Die Möglichkeit der Teilnahme ist nicht Teil unserer offiziellen Geschäftsbedingungen, sondern eine Geste des guten Willen von uns, um es dir zu erleichtern, den verpassten Stoff nachzuholen. Während der Corona-Einschränkungen bitten wir dich, vor der Teilnahme am Parallelkurs bei uns nachzufragen, ob es möglich ist.

Darüber hinaus sind die von uns angeboten Übungsstunden eine gute Gelegenheit, sich mit anderen Leuten aus dem Kurs zu treffen und den verpassten Stoff zu üben; und oft steht auch jemand aus unserem Team bereit, um dir zu helfen und Fragen zu beantworten.

Als Teil unserer Kurse bieten wir auch kurze Videozusammenfassungen an, die wir als Link in einer Email kurz nach jeder Stunde verschicken. Diese Videos eignen sich ideal, um deine Erinnerung der letzten Stunden aufzufrischen oder um zu sehen, welchen Inhalt du verpasst hast.

Du kannst Swingtanzen jetzt direkt in deinem Wohnzimmer ausprobieren, um zu sehen, ob es dir gefällt. Fang direkt an, egal ob mit Freund:in oder alleine. Unsere Onlinekurse sind ziemlich ähnlich wie die Kurse vor Ort und du kannst die erste Stunde kostenlos mitmachen.

Außerdem beinhaltet das City-Pass-Abo einen 7-tägigen Testzeitraum und du kannst ab dem ersten Tag an den Kursen teilnehmen. Es kann sein, dass in dem Moment noch kein fester Kurs verfügbar ist, aber du kannst sofort an Drop-In-Stunden teilnehmen.

Wir hoffen, dass wir die Drop-Ins in Zukunft in der Form anbieten können, wie sie eigentlich gedacht sind; dass du einfach spontan vorbeikommen und mitmachen kannst.

Wegen der Corona-Einschränkungen müssen wir allerdings die Kursgröße kontrollieren und alle Kontaktdaten erfassen. Darum bitten wir dich, dich auch für die Drop-Ins im Voraus anzumelden. Bitte gib uns auch Bescheid, wenn du doch nicht teilnimmst, damit wir den Platz wieder für andere freigeben können.

Manchmal ja, manchmal nein. Das hängt davon ab, wie weit der Kurs bereits fortgeschritten ist, welches Thema der Kurs hat und wieviel Tanzerfahrung du schon hast.

Wenn du in keinen festen Kurs mehr kommst, kannst du trotzdem an den Drop-Ins teilnehmen, die deiner Tanzerfahrung entsprechen und auch unsere Online-Kurse und Übungsstunden nutzen

Wenn du einen bestätigten Platz in einem festen Kurs oder einer Drop-In hast und nicht mehr daran teilnehmen möchtest, schick uns bitte so früh wie möglich eine Email, damit wir den Platz wieder für andere freigeben können.

Die kurze Antwort: Trau dich, uns anzusprechen, sobald du Schwierigkeiten hast oder sich Unklarheiten ergeben – wir helfen dir gerne weiter!

Hier sind ein paar Möglichkeiten, wie wir dir in bestimmten Situationen helfen können:

  • Wenn du mit einem bestimmten Move im Unterricht Schwierigkeiten hast, frag uns sofort nach Hilfe oder Feedback – die Lehrer:innen haben in den allermeisten Fällen nützliche Tipps für dich.
  • Wenn du Teile des Unterrichts oder eine gesamte Stunde zuhause wiederholen möchtest, kannst du dich zusätzlich zu unseren lokalen Kursen auch das Online-Programm nutzen. Als Teil des City-Pass-Abos bekommst du Zugriff auf über 90 Stunden Kursmaterial und Trainingshilfen. Bitte beachte, dass unsere Onlinekurse nicht genau denselben Aufbau haben wie unsere lokalen Kurse. Frag uns, wenn du wissen willst, wo du das passende Material findest.
  • Wenn es dir schwerfällt, im Unterricht mitzukommen, komm zu unseren Übungsstunden – entweder vor Ort oder online als Teil unseres Online-Programms (siehe Kalender). Hier kannst du alleine oder im Paar üben. Meistens sind auch Lehrer:innen da. Sprich sie einfach an! Sie können dir z.B. Übungen zeigen, die du auch zuhause regelmäßig machen kannst.
  • Es ist meistens sinnvoll, in einer Gruppe zu trainieren und sich gegenseitig zu motivieren. Warum organisierst du nicht mit anderen Leuten in deinem Kurs eine Trainingsgruppe? (Tipp: Auf Facebook fragen! In Berlin kannst du die Gruppe “SwingStep Berlin – Group” und in Heidelberg “Heidelberg swingt” nutzen)
  • Wenn du deine Tanzskills im Schnelldurchlauf auffrischen willst, sind Privatstunden ideal: Wir bieten individuelle auf dich zugeschnittene Stunden mit viel persönlichem Feedback an. Klicke hier für mehr Infos oder sprich unsere Lehrer:innen direkt an.

All unsere Kurse sind so konzipiert, dass wir bereits ab der ersten Stunde von Swing 1 grundlegende und wichtige Konzepte vermitteln. Wenn du Erfahrung aus anderen Lindy Hop-Tanzschulen hast, ist es möglicherweise nicht nötig, dass du jeden unserer Kurse von Grund auf neu belegst. Aber wir haben festgestellt, dass Leute bei uns bessere Lernerfahrungen machen und wichtige neue Konzepte lernen, wenn ihr erster Kurs bei uns etwas unter dem Level liegt, das sie aufgrund ihrer bisherigen Erfahrung erwartet hatten.

Bitte lies die Kursbeschreibungen durch, um zu sehen, welcher Kurs für dich sinnvoll ist. Wenn du dir nicht sicher bist, sprich uns an oder schick uns eine Email an [email protected] oder [email protected]. Dann können wir gemeinsam den richtigen Kurs aussuchen.

Wir versuchen immer, einen Folgekurs für deine Gruppe anzubieten, damit du dich nicht immer auf einen neuen Termin einstellen musst. Es funktioniert leider nicht immer, aber in der Regel kannst du davon ausgehen, dass der nächste Kurs am gleich Tag, zur gleichen Zeit und am selben Ort stattfinden. Du musst dich also nur rechtzeitig anmelden.

Es ist auch immer gut, dein Wissen aus den festen Kursen zu erweitern, indem du zusätzlich oder während einer Kurspause an Drop-Ins teilnimmst. Die gemischte Lernumgebung in den Drop-Ins kann eine sehr wertvolle Erfahrung sein. Außerdem beschäftigen wir uns darin oft mit Themen, die nicht Teil unserer regulären festen Kurse sind.

FAQ für Sonstiges

Unserer Erfahrung nach kann das Niveau in verschiedenen Schulen, Städten und bei internationalen Workshops sehr unterschiedlich sein. Wenn du eine Einschätzung von uns haben willst, welches Level für dich am sinnvollsten ist, frag uns gerne. Wir können das gerne per Email besprechen oder wir arrangieren, dass du zu unserer Übungsstunde mit jemandem aus unserem Team tanzt und dort eine Einschätzung bekommst.

Tanzen ist unsere größte Leidenschaft, aber das Unterrichten steht dem in nichts nach: Wir haben unsere eigenen einzigartigen pädagogischen Methoden entwickelt und mit Lehrer:innen auf der ganzen Welt geteilt. Wir haben einen Ansatz geschaffen, der viele Dinge, die im Unterricht unbemerkt passieren, identifiziert und verdeutlicht und dabei trotzdem viel Raum und Freiheit für Lehrer:innen und Schüler:innen bietet. Das hat viele Lehrer:innen dazu inspiriert, mit uns zusammenzuarbeiten, um ihre Fähigkeiten zu verbessern und weiter zu wachsen.

Wir sind dabei, unsere Erkenntnisse und Entwicklungen in einem Online-Trainingsprogramm unterzubringen. In der Zwischenzeit bieten wir dir gerne Live-Trainingstunden an (online oder persönlich):

  • Du kannst Kris oder Ali für Privatstunden buchen.
  • Du kannst uns für ein Wochenend-Pädagogik-Training mit deinem Team buchen.

Für Buchungen oder wenn du Fragen hast, schreib uns an [email protected].

Du willst mehr wissen?